Prolltouristinnen09 - Ultras Roter Stern http://prolltouristinnen09.blogsport.de Ein weiteres tolles WordPress Blog Wed, 22 Jan 2014 20:24:43 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Prolltourist_innen ’09 – aktivste Ultragruppe beim RSL! http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2014/01/22/prolltourist_innen-09-aktivste-ultragruppe-beim-rsl/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2014/01/22/prolltourist_innen-09-aktivste-ultragruppe-beim-rsl/#comments Wed, 22 Jan 2014 20:21:07 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2014/01/22/prolltourist_innen-09-aktivste-ultragruppe-beim-rsl/ Prolls in Bremen

Wer hätte das gedacht. Nach allen Problemen, die wir hatten, die internen Auseinandersetzungen, die inhaltlichen Debatten: Unterstützen wir das Team abhängig vom Spielgeschehen, oder fahren wir an den See? Supporten wir durchgängig 9 Minuten, oder halten wir unseren Premiumplatz in der Bierschlange? Wexxeln wir die Tribüne, oder bleiben wir in der Bierschlange? Gehen wir in die Bierschlange, oder bleiben wir am Tresen? Und so weiter. Es war zeitweise hart, aber größtenteils fanden jene Debatten in genoss_innenschaftlicher Atmosphäre statt. Nur in meinem Kopf. Aber: es gibt uns noch, und wir sind immer noch die aktivsten Ultras beim RSL! Also, zumindest gibt es noch unsere Fahne, und bei der I. Herrenmannschaft gibts ja auch keine Ultras. Sonst.

Themenwechsel. Neben den harten Auseinandersetzungen gab es nämlich auch viele Misserfolge, hier gilt es, sich gegenseitig an der Nase zu putzen. Bestimmte Sachen fanden einfach nicht statt: M. vergaß, bei den Chemikern Pyro zu bestellen, weil ihm niemand gesagt hat, das wir welches benötigen könnten. Wozu auch? J. vergaß fast eine Halbserie lang, zu kommen, weil Stadtligafußball auch langweilig sein KANN. Ein ganz anderer J. wollte nicht mit zum Hallenturnier nach Bremen (nördlich von Wurzen) fahren, sodass ich also auch nicht mitfuhr. Und auch sonst niemand von der Stammbesatzung. Also von den Altgedienten. Also, von den verdienten Inner-Circle-Ultras. Deren Meinung Gewicht hat. Die gerne „von früher“ erzählen. Letztlich die, die dafür gesorgt haben, dass es die Fahne überhaupt gibt, die bis heute hängt! Und dass es Jugendliche gibt, die diese Fahne heute hochhalten! Warum auch immer! Denn sie sind unser Nachwuchs, ohne den keine Ultragruppe überleben kann. Auch wenn sie in diesem konkreten Fall noch nicht wissen, dass sie unser Nachwuchs sind. Wo war ich stehengeblieben? Achso: Nachwuchs! Ein Lobgesang! Denn wir werden weg sein, irgendwann: den Weg aller Ultras gehen, also ins Gefängnis. Oder den Weg vieler Ultras gehen. Nämlich nicht mehr ins Stadion, weil ich beim Pyroabfackeln drei Menschen und die Pferde nebenan von der Koppel mit abgefackelt habe. Und dann von der polizeiartig agierenden Vereinsführung Stadionverbot bekomme. Oder weil wir den Weg einiger Ultras gehen. Also die „Seite wechseln“ und feststellen, dass Fußball doch nicht einziger Lebensinhalt sein kann. Und ich dann Bienenzüchterin bleibe. Oder Kinderzüchter. Obwohl: Das ist Quatsch. Im Sinne von ausgeschlossen. Also nicht die Kinderzucht, sondern das mit der quantitativen Lebensinhaltseinbuße zuungunsten des Fußballs.

Jedenfalls: Dank dem Nachwuchs, der unseren Weg weitergeht, diesen vorantreibt, in den Wald hineintreibt, regelrecht. In den dunkeln Wald der ungewissen Zukunft, nämlich. Danke! Euch! Uns! Die Ihr Unsere Fahne hochhaltet! Wunderschön, in altem Glanz, gewaschen in Tradition, gebügelt mit alten Erfolgen, hing sie auf der guten roten Leine unseres (sehr guten!) Rufes, und erschien uns also wie unser eigener Geist in Bremen, zusammen mit den anderen Tourist_innen. Auf diesem perfekt choreograhpierten Bild mit den anderen guten Gruppen, die uns alle etwas verbindet:

Prolls in Bremen

Nämlich verbindet uns dieses Hallenturnier, das Hallenturnier der „Fußballfans gegen Homophobie“. Wobei, uns eigentlich nicht, weil wir ja garnicht da waren. Höchstens idell! Aber auf dem Gebiet mehr als fast vollzählig! Von der Sache her!

Dank an Euch alle, die ihr wirklich da wart. Wir haben gehört: es war großartig! Und dieses Bild ist es erst Recht, beziehungsweise gibt es dem ganzen Recht! Prost!

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Spieleindrücke: SV FA 1892 Doberschütz vs. 1.Herren RSL (11.09.2010) http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/22/spieleindruecke-sv-fa-1892-doberschuetz-vs-1-herren-rsl/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/22/spieleindruecke-sv-fa-1892-doberschuetz-vs-1-herren-rsl/#comments Wed, 22 Sep 2010 09:26:40 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/22/spieleindruecke-sv-fa-1892-doberschuetz-vs-1-herren-rsl/

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Spieler werden zum Produkt, Fans zu Konsumenten http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/21/spieler-werden-zum-produkt-fans-zu-konsumenten/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/21/spieler-werden-zum-produkt-fans-zu-konsumenten/#comments Tue, 21 Sep 2010 12:40:03 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/21/spieler-werden-zum-produkt-fans-zu-konsumenten/ Die Entwicklungen und Zustände die im folgenden Artikel beschrieben werden, sind beim RSL (noch) nicht so ausgeprägt. Denn (noch) können wir „unsere Spieler_innen“ und diese „ihre Fans“ u.a. beim Bier treffen. Im Bezug auf die aktuellen Bestrebungen, das Fan Dasein beim RSL wieder zu aktivieren (bzw. zu verbessern), sind gerade die genannten Punkte zur Konsumhaltung der Fans ein interessanter Denkanstoß. Viel Spaß beim Lesen und Überprüfen der eigenen Wahrnehmung.

Aus der Basler Zeitung vom 14.09.2010:

„Ivan Ergic: «Spieler werden zum Produkt, Fans zu Konsumenten»“

«Im Mikrokosmos des Sports existiert fast nichts mehr, worauf man nicht einen Preisaufkleber anbringen könnte», schreibt Ivan Ergic, ehemaliger Captain des FC Basel, in der BaZ.

Die Überkommerzialisierung, die den Fussball und den Sport im Allgemeinen zur Ware hat werden lassen, ist eigentlich nichts anderes als ein Prozess der Entfremdung der Spieler von den Fans. Wie in der Gesellschaft existiert auch im Mikrokosmos des Sports fast nichts mehr, worauf man nicht einen Preisaufkleber anbringen könnte. Als die Leute aus dem «Business» bemerkt haben, was für ein Profitpotenzial im Sport versteckt liegt, schleppten sie ihren Handelsgeist und ihr Kapital in die bis anhin unschuldige menschliche Tätigkeit hinein.
Mit der Zeit verwandelte sich alles in Verkaufsware, und die Professionalisierung und das Marketing haben definitiv und für immer den Sportler vom Fan, im humansten Sinne des Wortes, getrennt. Der Spieler wurde zum Produkt, und der Fan sowie das Publikum sind gewöhnliche Konsumenten respektive zur Kundschaft geworden. Dies ist inzwischen allen klar geworden.

Die Hand von Adam Smith

Mit der Unterstützung der Marketinggurus in den Vereinen und der Bürokraten, die ihren Sitz in der Fifa und der Uefa und keinerlei Ahnung vom Fussball und Sport haben, entstand so eine sportökonomische Struktur, in der die Beziehung zwischen den Fans und dem Sportler von den Marktkräften und deren Logik bestimmt wird. Die famose Smithsche «unsichtbare Hand»* bewegt die Spieler und die Fans wie Figuren, gibt ihnen Identität und Bedeutung, ganz egal, wie sie – insbesondere die Fans – sich dagegen sträuben.
Es ist nicht nur zur Entfremdung gekommen, gleichzeitig wurde die Beziehung zwischen Spielern und Fans auch mystifiziert. Um für die Konsumenten verlockend zu sein, muss der Spieler über eine Unantastbarkeitsaura verfügen. Er muss ein schillerndes Produkt sein, ein Luxusaccessoire, das nur im Schaufenster zu sehen ist. Den Gipfel der Irreführung der Beziehung Fussballer/Fan stellt der Teambus dar. Den meisten Menschen, die Stadien besuchen, muss der neueste Buslook, mit dem die Teams vor dem Stadion erscheinen, aufgefallen sein. Die Fenster sind derart verdunkelt, dass man die Spieler im Bus überhaupt nicht mehr sehen kann. Daneben hinterlassen die obligate Polizeieskorte und die Sicherheitsmannschaften bei der Ankunft den mystischen Eindruck einer königlichen oder diplomatischen Gefolgschaft.

Der Sportler: Kein Mitmensch, sondern eine Marketingstatue

Es gibt keine Knaben mehr, die hinter dem Bus herrennen, um ihre Helden zu sehen. Sie befinden sich eher in einem Geschäft, in dem sie an den Ärmeln ihrer Eltern ziehen, damit diese ihnen die neuesten Fussballschuhe der Fussballstars aus dem Fernsehen kaufen, von denen sie fasziniert sind. Und wenn einige Vereine die kompakte Ankunft des Teams mit dem Bus nicht mehr praktizieren, so existieren in allen modernen Stadien unterirdische Parkhäuser, die mit den Umkleidekabinen und der VIP-Loge direkt verbunden sind, sodass die Spieler, die mit den Autos ankommen, nicht mal für einen Augenblick gesehen werden können.
Solche Vorkommnisse, für viele vielleicht vernachlässigbare Kleinigkeiten, stellen die letzte Stufe der Entfremdung innerhalb der Sportindustrie dar. Genau darüber schrieb Debord**, nämlich dass innerhalb der Spektakelgesellschaft alles voneinander derart entfernt ist, dass heutzutage jede Beziehung, sogar die menschliche, durch Bilder und Vorstellungen vermittelt wird. Der Fan steht zum Sportler nicht in einer Beziehung wie zu einem anderen Mitmenschen, sondern in einer zu dessen medialem Bild oder der Marketingstatue, die er verkörpert.

Einst gingen die Spieler mit dem Fans Bier-Trinken

Der Fussballer und der Fan haben keinen Treffpunkt mehr. Es ist zu erwarten, dass es, nach der elitären kapitalistischen Lebenslogik, zur gesellschaftlichen Abtrennung des gut bezahlten Sportlers selbst kommen wird. Er hat keine Berührungspunkte mehr mit dem gewöhnlichen Menschen, was sein Fan eigentlich ist. Einst gingen die Spieler nach den Matches spontan mit den Sportfans zu den gleichen Treffpunkten, tranken ein Bier und tauschten Erfahrungen aus, während sie sich heute nicht mehr kennen.
Die sportlichen Superstars und Sternchen leben und bewegen sich in einer Art gesellschaftlicher «Séparées» und sind vollkommen unantastbar geworden. Der moderne Sportler hat eine Hollywoodisierung der eigenen Persönlichkeit erlebt, ohne dies überhaupt zu merken, die mit gleichen Techniken erfolgte, mit denen einst die mächtigen Produzenten der grossen Studios ihre Schauspieler nicht nur auf der Leinwand, sondern auch in deren Privatleben mystifizierten, damit sie noch anziehender wurden.

Beziehung einer Firma zu ihrer Kundschaft

Innerhalb des Sports selbst oder des eigentlichen Spielerlebnisses, dort also, wo das Verhältnis Spieler/Fan wenigstens einigermassen spontan sein sollte, ist es ebenfalls künstlich. Beginnend bei der pflichtgemässen Publikumsbegrüssung vor Spielbeginn bis zum fast rituellen Applaus am Spielende in Richtung der Fans, als Dankbarkeitsausdruck für die Unterstützung. Und sollte allenfalls das Spiel verloren gehen und die frustrierten Spieler können es kaum erwarten, sich in die Umkleidekabine zu flüchten, so warten am Spielfeldrand Medienbetreuer oder Manager auf sie, die sie zurückbeordern, um das Publikum zu grüssen, das in diesem Moment selbst genervt ist und höchstwahrscheinlich zornig pfeift.
Diese Beziehung unter Zwang ist nichts anders als eine geplante Beziehung einer Firma zu ihrer Kundschaft, die zufrieden gestellt werden soll, da der Kunde König ist. In diese Art von Relationen fallen auch verschiedene Promotionstätigkeiten wie organisierte Autogrammstunden oder Fanclubbesuche, die von den Spielern mehr oder weniger als eine Art Bestrafung erlebt werden. All dies sind Vertragsverpflichtungen, die jede ernsthafte Handelsgesellschaft, die auf ihre Beziehung zu den Konsumenten achtet, zuerst bei der Vertragsunterzeichnung mit Angestellten, also den Spielern, absichert. Diese Beziehungsart ist ein Äquivalent für das gekünstelte Lächeln der Verkäuferin, die in den letzten Stunden ihrer Arbeitszeit, obwohl sie vor Müdigkeit fast umfällt, den Kunden zu charmieren versucht.

Anspruchsvolle, ungeduldige Fans

Der Fan ist sich endlich bewusst geworden, dass er auf einen ganz gewöhnlichen Konsumenten und Kunden reduziert wurde. Und während sich der Spieler als verwöhnter Star verhält, geriert sich der Erstere selbst als verwöhnter Gast oder Besucher, der sein Ticket bezahlt hat und sich wünscht, dass man ihm eine hochklassige Partie und wenn möglich eine Show abliefert. Falls er als Konsument unzufrieden sein sollte, hat er jedes Recht, auf seine Art und Weise seinen Unmut zu äussern. Selbst die, die ihrem Verein am ergebensten sind und sich somit klar vom klassischen Konsumenten abgrenzen, verlieren immer häufiger die Geduld, was sich in Tiraden und Zurufen äussert.
In der Zusammensetzung der Parolen, Beleidigungen und Pfiffe, mit denen die Fans die Fussballer beehren, ist vielleicht das Skandieren der Fans der deutschen Bundesliga am bezeichnendsten. Bei den ersten schlechten Resultaten oder falls ihr Team nicht erwartungsgemäss spielt, hört man praktisch vom ganzen Stadion sofort: «Scheissmillionäre!» Darin ist das ganze verborgene Wesen der modernen Sportproduktion und deren Bestimmung beinhaltet. Dem Profisportler im hyperkommerzialisierten Sport wurden enorme Geldmengen und Beachtung zuteil, sodass sämtliche Frustrationen über das gewöhnliche Fussballresultat bis hin zur elementaren gesellschaftlichen Ungerechtigkeit auf ihn abgewälzt werden. Er wurde von jenen exponiert, die dirigieren und tatsächlich Inhaber der Sportwirtschaft sind, von jenen, die in all dem unberührt bleiben.

Sich mit Entzündungshemmern vergiften

Der Fussballer und der Fan sind empathisch getrennt – und dies ist die schlechtest mögliche Entfremdungsart. Wären sie einander näher, dann hätte der Spieler mehr Gefühl für den Fan, der sein letztes Geld für die Saisonkarte oder ein fernes Gastspiel ausgibt, während andererseits der Fan mehr mit dem Spieler mitfühlen würde, der sich unter konstantem Druck befindet und gezwungen ist, sich mit Entzündungshemmern zu vergiften oder Kortison einzunehmen.
So aber haben sowohl der eine als auch der andere die klar definierten Rollen und Erwartungen. Beide sind Opfer der brutalen Erfolgslogik und der Kommerzialisierung, die ihnen aufgedrängt worden sind, nur mit einem Unterschied, wie Karl Marx dies formulieren würde: dass sich der eine in seiner Entfremdung bequemer fühlt. Aber auch das ist fraglich. Es ist fast unmöglich, der Beziehung zwischen dem Spieler und dem Fan einen Sinn zu geben und auf ein höheres Niveau als auf rein kommerziellen Determinismus hochzuheben. Zuerst müssten sich beide Seiten vollkommen der eigentlichen Entfremdung und deren Wesen bewusst werden, um sich einander nähern zu können.

* Adam Smith, schottischer Ökonom und Moralphilosoph (1723–1790).
** Guy Debord, französischer Künstler, Autor, Filmemacher und Philosoph (1931–1994). (Basler Zeitung)

Quelle: Basler Zeitung 14.09.2010

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Fantreffen – Stimmung kann mensch nicht kaufen… http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/16/fantreffen-stimmung-kann-mensch-nicht-kaufen/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/16/fantreffen-stimmung-kann-mensch-nicht-kaufen/#comments Thu, 16 Sep 2010 14:51:06 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/09/16/fantreffen-stimmung-kann-mensch-nicht-kaufen/ …Pyro hingegen schon!

Liebe Ultras und solche die gerne welche werden möchten,

Die neue Saison ging schon gut los und da wollen wir als Fans natürlich auch „was los machen“.
Deswegen findet diesen Sonntag ca. 30min nach dem Heimspiel der 1. Herren gegen TSV 1862 Schildau (ob deren „Jungs“ auch auflaufen? Vielleicht haben Sie uns ja ein neues Banner gemalt) ein Fantreffen auf dem Dölitzer Acker statt.

Wem also Fetakäse und Bier (was in jedem Fall eine gute Grundlage ist) nicht mehr reichen, ist herzlich eingeladen zum Treffen zu kommen und mit uns über Support, Gesänge, Auswärtskoordination, etc. zu diskutieren.

Woll‘n doch mal sehen, wieviel Stimmung der Laden aushält! Also, alle zum
FanTreff: Sonntag 19.9. ca. 30min nach dem Spiel

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Bunte Platte Cup 2010 http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/07/23/bunte-platte-cup-2010/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/07/23/bunte-platte-cup-2010/#comments Fri, 23 Jul 2010 19:07:32 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/07/23/bunte-platte-cup-2010/ Wie auch im letzten Jahr werden wir zum diesjährigen Bunte Platte Cup antreten.
Los geht es am 7.8. um 10Uhr vor der Bunten Platte.

Mitmachen dürften alle, die sich zu unserem Selbstverständnis bekennen oder unsere Kutte tragen.

Hinterlasst uns einfach nen Kommentar und ne email/jid, damit wir euch über Ort und Zeit des Treffpunktes zwecks gemeinsamer Anreise informieren können.

Love Sports – Hate Senftenberg!

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„Roter Stern“ Schland: Sterne-Turnier in Berlin http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/07/04/roter-stern-schland-sterne-turnier-in-berlin/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/07/04/roter-stern-schland-sterne-turnier-in-berlin/#comments Sun, 04 Jul 2010 14:09:52 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/07/04/roter-stern-schland-sterne-turnier-in-berlin/ Update: Uns wurde ein Link zu einer Bildergalerie vom Cup zugeschickt: Hier entlang Danke Maja!

Hilfe! Wo sind wir? Beim Public Schland-Viewing in Berlin Mitte? Als Verfügungs-Masse mitten in einer Gelände-Übung der Berliner Nachwuchs-Security? Auf nem Proll-Fußball-Turnier? Sexisten-Treffen Ost? Aufm Force-Attack zwischen „unpolitischen“ Oi-Punks, die Kategorie C für eine gute Band halten?

Viele(s) kam zusammen, als der Rote Stern Berlin Nordost (RSNO) zum Rote-Sterne-Turnier lud: nämlich „Rote Sterne“ aus der ganzen Republik. Einen „Roten Faden“ gabs aber nicht, sondern eine Fußball-Deutschland-Party. Recht „bunt“ also das ganze: Falsch verstandene Toleranz? Hilflosigkeit? Selbst krasseste und mehrfache Verstöße gegen den Anti-Diskriminierungskonsens der Sterne (siehe „Love Sports – Hate Neonazism“ – die Kampagne des RSNO) hatten keine Folgen. Und: das Turnier war eine Schland-Party incl. selbstverständlich getragener Schwarz-Rot-Volk-Elemente. Die leider ausgefallene Vorstellungsrunde mit allen Sternen hätte wohl eventuellen „Misverständnissen“ vorbeugen können. Eine Verständigung der beteiligten Vereine wäre jedenfalls unbedingt notwendig; eine Wiederholung des Turniers im nächsten Jahr ist es jedenfalls nicht. Neben den vielen sympathischen Menschen waren unerwartet viele Arschlöcher anwesend. Und traditionell fallen Arschlöcher immer besonders auf. Ein kurzer Erlebnis-Bericht der Unfassbarkeiten, unvollständig:

Der erste Sternist, den wir trafen, wollte zuallerst wissen, ob wir zu den schlimmen Antideutschen gehören, von denen seiner Auffassung nach wohl schon einige da waren. Komische Begrüßung, dachte ich noch, aber die bei mir entstandenen Fragezeichen ersetzte der Denker und Lenker recht flott und ungefragt durch Ausrufezeichen: Israel sei „in seiner heutigen Form“ einfach „sinnlos“, orakelte der Politiker von Weltformat; Jerusalem müsse man unter internationale Kontrolle stellen und Rest-Israel entjuden. Nunja, „entjuden“ hat er nicht gesagt, aber gemeint. Man solle dieses ‚Objekt der Geschichte‘ (meine Deutung seiner Ausführungen) einfach an einen Ort pflanzen, wo es die ‚Betroffenen des Judentums‘ (meine Deutung seiner Ausführungen) auch okay finden. Er lamentierte dann noch ein wenig, weil seine Mannschaft Stutzen und Trikots zuhause vergessen hatte und ging Fußball spielen. Ein gelungener Auftakt!

Nachm Zeltaufbau gings (endlich) ab an den Bierstand, Reise, Ankunft und erste Begegnung wollten verdaut werden. Unsere Begleiterin vom Orga-Team hatte schon versucht, uns zu warnen: es seien hauptsächlich betrunkene Senftenberger_innen dort, die meisten anderen wären schon schlafen. Klang in meinen Ohren erstmal nicht wirklich schlimm, war aber auch eine Untertreibung: es waren nämlich nur noch Senftenberger da, und die waren größtenteils hart wie ein Koffergriff. Dass „die anderen“ nicht aussergewöhnlich müde waren, sondern wohl eher geflüchtet, war der Eindruck, der sich aufdrängte.
Der „Rote Stern Senftenberg“ ist eine Freizeitfußball-Mannschaft mit größerem Anhang aus der Senftenberger Punk- und Oi-Szene der frühen 90er. Unpolitisch ist man, wie es sich gehört, nach Strich und Faden: Saufen ist sehr gut bis Lebensinhalt, Fußball auch (soweit geh ich mit); Kategorie C ist eine gute Band, Antifa ist Mist, weil man nichtmal sagen kann, dass man eine „Vagina lecker“ findet. Und „Schwanzlutscher“ darf man auch nicht sagen, obwohl „wir“ mit „Schwanzlutschern“ eigentlich eh keine Probleme haben, „weil wir ausm Osten sind“. Überzeugend. Konsequenz jedenfalls: man „haut Antifa und Nazis aufs Maul“. Schnell schlafen gehen.
Weiter gings dann am Turnier-Tag: nach dem freundlichen Morgenapell der Senftenberger unter zuhilfenahme einer Fußball-Tröte trafen wir auch in unserer Turnier-Gruppe auf Besagte. Und natürlich trugen verschiedene Vertreter im Anhang der Mannschaft völlig unpolitische Deutschland-Utensilien am Körper. Wir, die Querulanten vom Roten Stern Leipzig, wollten dann nicht spielen vor den Flaggen, was nach kurzer Diskussion dazu führte, dass die Senftenberger diese entfernten – immerhin. Was dann allerdings kam, schlug dem schon arg lädierten Fass letzte Bodenreste aus: Wir waren nämlich zu politisch. „Fußball ist Fußball, Politik ist Politik“, „Jetzt spielt doch mal Fußball“, „Wir wollen doch bloß ein bisschen Spaß haben“. Wahnsinn (Leipziger Fußball-Verband, FSV Ablaß-Mügeln, FSV Brandis, etc). Weiter: „Es kann doch jeder zu seinem Land halten, aus dem er herkommt“. Jawoll. Später nochmal unterstrichen: „Das ist eine Multikulti-Truppe, das ist garkeine typisch deutsche Mannschaft mehr!“ Soll wohl heißen: Poldi, Mess, Klose und Co. sind (trotz eindeutiger Mitgliedsausweise) eigentlich keine Deutschen wg. falscher Rasse. Deswegen ist Deutschland jetzt endlich auch unproblematisch. Ein letzter Auftritt rundete das Bild ab: nach der Sieger-Ehrung (ja, es waren keine Siegerinnen in den Final-Mannschaften) trat ein Senftenberger Punk mit Deutschland-Anglerhut vor das versammelte Volk und leierte: „Bloß, weil ich eine Mütze mit Schwarz-Rot-Gold aufhab, bin ich noch lange kein Faschist!“ Wie er auf „Faschist“ kam, weiß ich nicht, er kam nicht mehr dazu, das zu erläutern. Leider entriss ihm der Moderator das Mikro, ich hätte gern noch mehr gehört. Wer übrigens die wahren Faschisten sind, berichteten die Senftenberger unsrem RSL-Anhang freimütig: Wir („Linksfaschisten“ in dem Fall). Ich musste feststellen, dass Senftenberger Oi-Punks auch gute Mügelner wären und zusätzlich noch etwas (Haar-)Farbe in den Verein Ablaß-Mügeln brächten.

Es dominierten die Senftenberger einfach die gesamte unsere Anwesenheit. Negativer Höhepunkt insgesamt aber: das WM-Spiel Deutschland – Argentinien. Der RSNO hatte netterweise ein großes Zelt mit Leinwand aufgebaut – dummerweise war dieses vollkommen unter Schwarz-Rot-Goldener Jubel-Kontrolle – keinerlei Unterschied zum PV irgendwo in der Republik. Die wenigen, die keinen Bock hatten, saßen um einen Mini-Fernseher am Rande. „Roter Stern“ Deutschland vs. Roter Stern: 120:20.


Rest
(Bilder vom Classless Kulla seiner Seite aus hierher gelinkt)

Weil wir einmal am Kotzen sind, noch eine Kleinigkeit am Rande. Eine Antifa-“Security“ beim Geländespiele machen: okay; war n bisschen albern, man kann ja aber nie wissen. Ein Möchtegern-“Security“-Anführer mit sich ständig ändernden skurrilen Phantasie-Titeln bis hin zum „Sicherheits-Beauftragten“ (UN?), der scheinbar tief im religiösen Obrigkeitsglauben verwurzelt ist, ist schon bedenklicher. Und wenn er dann noch Menschen, die Autos ent-schlanden, zurechtweist („Das ist hier mein Zuständigkeitsbereich, dafür bin ich verantwortlich“ -> meint: hier muss alles seine Ordnung incl. Deutschland-Fahnen haben): Tschüss.

Mixed-Teams, wie vorher ausgemacht: gabs eigentlich nicht. Einige mit Pro-Forma-Quoten-Frau.

Leider ging bei all den Unfassbarkeiten völlig unter, dass auch sympathische Vereine, Menschen und Teams da waren. Fazit: gute Idee, nett gemeint, einen Versuch wars wert… Inhalte statt Sterne!!!

PS: Immerhin haben wir noch Daniel Kulla getroffen. Er hatte einen Ort gesucht, an dem er das Spiel schauen kann ohne Party-Patriotismus. Hätte es sicherlich besser treffen können. Zum Dank machen wir jetzt Werbung fürs neue Album des *.core-Duos Classless Kulla / Istari Lasterfahrer:

Reinhörn! >>Wir hatten doch noch was vor / Kulla & Lasterfahrer< <

Wir hatten doch noch was vor...

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http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/07/04/roter-stern-schland-sterne-turnier-in-berlin/feed/
Brandis Demo + Nachholspiel http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/04/01/brandis-demo-nachholspiel/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/04/01/brandis-demo-nachholspiel/#comments Thu, 01 Apr 2010 13:40:35 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/04/01/brandis-demo-nachholspiel/ Hallo liebe Prolltourist_innEN,

am 7.4.10 findet nun doch das Nachholspiel gegen Brandis statt. Zuvor wird es noch eine Demo in (und gegen :-) ) Brandis geben. Wir werden da sein!

Infos gibt es hier: Tatort Brandis

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http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2010/04/01/brandis-demo-nachholspiel/feed/
Und ab… http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/07/31/und-ab/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/07/31/und-ab/#comments Fri, 31 Jul 2009 09:49:22 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/07/31/und-ab/ Noch einmal schlafen und dann gehts los!

Die ersten Spiele des BPC’s fangen um 12Uhr an.
Wir treffen uns ab 11Uhr im Schönauerpark und dann heisst es:

Saufen, prollen, siegen….heeme fahrn!

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Bunte Platte Cup – wir sind dabei http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/07/28/wir-sind-wieder-da/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/07/28/wir-sind-wieder-da/#comments Tue, 28 Jul 2009 10:51:05 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/07/28/wir-sind-wieder-da/ Liebe Freundinnen und Freunde des gehobenes Seitenlininensports…es ist wieder soweit.
Unser alljährlicher Gruppenausflug steht an. Nachdem wir letztes Jahr ins beschauliche Colditz gefahren sind (ha, was mussten wir da vor den Einwohnern wegrennen :-) schön war’s) wollen wir dieses Jahr in der Stadt bleiben.
Und nicht nur das…nein:

Wir wollen beim Bunte Platte Cup antreten. Angemeldet haben wir uns schon und jetzt fehlen uns noch ein paar MitspielerInnen. Also: Wer seinen Körper soweit beherrscht, dass dieser am Samstag mit festen Schuhen (Sportschuhe), außerhalb des Bettes steht (keine Angst, nüchtern ist nicht nötig) und mitspielen möchte, sollte hier einen Comment hinterlassen. Bitte mit Kontaktadresse (email, jabber, wasauchimmerVZ)

Nachtrag: Colditz hat zuletzt den Preis „Stadt ohne Extremismus“ verliehen bekommen. Wir sagen: zu Recht!

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Prolltourist_innen ’09 aufgelöst! http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/06/25/prolltourist_innen-09-aufgeloest/ http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/06/25/prolltourist_innen-09-aufgeloest/#comments Thu, 25 Jun 2009 09:13:19 +0000 Administrator Allgemein http://prolltouristinnen09.blogsport.de/2009/06/25/prolltourist_innen-09-aufgeloest/ Wie angekündigt, haben sich die Prolltourist_innen ’09 aufgelöst. Nach inszenierten, aber unüberbrückbaren Differenzen innerhalb der Gruppierung war dieser Schritt unvermeidlich. Dabei ging es um die Frage: „Sollte mensch nochmal mit dem Transpi durchs Bermudadreieck ziehen, um es im Anschluß rituell den Göttern zu opfern (zu verbrennen)?“ Eine Für- und eine Gegenargumentation reichten, um den absehbaren Konsens nicht gebacken zu bekommen. Schade!
Nun blicken die Prolltourist_innen ’09 auf eine erfolgreiche und schöne eintägige Geschichte zurück, der Ultragedanke erhielt neuesten Wind. Viele Höhe- und Tiefpunkte säumen den Wegesrand des harten und steinigen Wiesengeläufs namens „Vergangenheit“. Mensch denke hierbei nur an die Plörre in Knautkleeberg, für die auch noch 20 Minuten Anstehen an der Tagesordnung war! Aber viel erreichten die 5 Kapos der 5-köpfigen Gruppe auch, viel Positives innerhalb der Fanszene konnte auf die wackligen Beine selbiger gestelzt werden. Der Spruch des Tages: „Schade Zwenkau, Pokale nur für uns“ setzte sich durch im breiten Anhang der Sterne. Auch sang die schönste Gruppe (weit vor den Red Sox!!!) das Lied „Stern, Du bist alles was ich habe auf der Welt“ bis zum Erbrechen. Problematisch nur die äußerst komplizierte Melodieführung, die den ein oder anderen Schlendrian an die Grenzen der eigenen (2-)Tonbreite brachte. Hervorragend organisiert dafür die durch Ablesen überspielte Textunsicherheit.
Die Prolltourist_innen ’09 bedanken sich beim restlichen Anhang und bei sich selbst! Es war ein Festballfuß!

Jetzt is erstmal Sommerpause. Zur Hinrunde in der nun abwartenden Bezirksklasse wird das Transpi der Prolltouris wohl trotzdem nochmal zum Einsatz kommen. Es darf gemunkelt werden! Ihr Spalter_innen!

Oschatz, Delitzsch: Wir kommen!!!! Saufen, Prollen, Heeme fahrn !!!!

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